News & Aktuelles rund um RLS

Es ist uns wichtig, Sie regelmäßig mit aktuellen Themen rund um Ihre Erkrankung zu versorgen. Das Krankheitsbild RLS ist unglaublich vielschichtig und betrifft alle Bereiche des Lebens. Wir stellen regelmäßig interessante Themen zum Leben mit RLS für Sie zur Verfügung und fassen Tipps für die unterschiedlichsten Bereiche zusammen.

 

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Achtsamkeitstraining – Restless Legs alternativ behandeln

Die Schlafstörungen, die durch die nächtlichen Missempfindungen und den Bewegungsdrang in den Beinen hervorgerufen werden, beeinträchtigen nicht nur die Leistungsfähigkeit von RLS-Patienten, sondern auch das emotionale Wohlbefinden.Lesen Sie im aktuellen Newsletter, wie eine ursprünglich buddhistische Meditationstechnik Ihnen im täglichen Umgang mit den Symptomen helfen und damit mehr Wohlbefinden schaffen kann.

Mit innerer Gelassenheit gegen unruhige Beine

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#201347935 | © inesbazdar
 
 
 
Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) ist eine chronische Erkrankung, bei der nach wie vor nur die auftretenden Beschwerden behandelt werden können. Und obwohl es hierfür inzwischen einige wirksame Medikamente gibt, erreichen längst nicht alle Betroffenen Beschwerdefreiheit. Umso wichtiger ist es, dass RLS-Patienten lernen, mit den zum Teil massiven Belastungen durch die Erkrankung umzugehen. Denn wer abends wegen Kribbeln in den Beinen nicht einschlafen kann oder nachts aufsteht, um dem starken Bewegungsdrang nachzugeben, fühlt sich tagsüber müde, abgeschlagen und läuft Gefahr, langfristig depressiv zu erkranken.
 

Buddhistische Technik zur Stressbewältigung

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#117993960 | © Ninja SS
 
Eine Strategie, mit den psychischen Belastungen durch RLS umzugehen, ist das Achtsamkeitstraining. Es basiert auf meditativen Techniken, die vor etwa 2500 Jahren von buddhistischen Mönchen entwickelt wurden und dabei helfen, Stress durch gezielte Lenkung der Aufmerksamkeit zu reduzieren. Heute ist die Methode Bestandteil der Verhaltenstherapie und wird zur Vorbeugung, aber auch zur (begleitenden) Behandlung unterschiedlicher Krankheiten eingesetzt.
 
 

Was ist Achtsamkeit?

 
Ihre heilsame Wirkung entfaltet die Achtsamkeit durch das Beobachten und Wahrnehmen der Dinge, die in und um uns herum passieren, beispielsweise der eigenen Atmung, der Geräusche der Umgebung oder dem Geschmack des Essens. Dabei ist es wichtig, das Geschehen nur wahrzunehmen, nicht aber zu bewerten. Achtsame Menschen entwickeln so eine innere Haltung, die ihnen hilft, schwierigen Situationen bewusst zu begegnen und gelassener mit Stress sowie mit belastenden Gedanken und Gefühlen umzugehen.
 

Wie kann Achtsamkeitstraining beim Restless-Legs-Syndrom helfen?

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#75782214 | © contrastwerkstatt
 
Eine Arbeitsgruppe an der Universität Freiburg hat in einer Untersuchung eine Strategie zum Umgang mit der Krankheit entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse von RLS-Patienten ausgerichtet ist. Das Training bestand aus insgesamt acht Sitzungen à 90 Minuten und kombinierte Elemente des Achtsamkeitstrainings mit weiteren Ansätzen der Verhaltenstherapie, allgemeinen Informationen zu Krankheit und Medikamenten und Übungen zur Entspannung und Stressvermeidung.
Nach Abschluss des Trainings berichteten die 25 Teilnehmer, dass sich ihre Lebensqualität, ihr seelisches Wohlbefinden und ihre Schlafqualität in der Studienphase sowie darüber hinaus deutlich gebessert hatten. Die Studienteilnehmer bewerteten ihre Beschwerden außerdem als weniger stark.
 

Wie kann man die Übungen zur Achtsamkeit erlernen?

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#210129419 | © contrastwerkstat
 
Am besten lassen sich Achtsamkeitsübungen in einem Gruppenkurs erlernen. Einige Krankenkassen bieten solche Kurse an bzw. übernehmen die Kosten für Kurse zur Stressreduktion. Fragen Sie am besten bei Ihrer Krankenkasse nach, ob diese ein entsprechendes Training anbietet.
Besonders wichtig ist es allerdings, die in der Gruppe erlernten Übungen in den Alltag zu integrieren. Gelegenheiten hierfür finden sich viele, beispielsweise schon morgens unter der Dusche, wo Sie sich auf das Gefühl des Wassers auf der Haut konzentrieren können, statt in Gedanken bereits die Agenda des Tages durchzugehen. Auf dieser Basis können Sie neue Wege entwickeln, um die täglichen Herausforderungen, die Ihre Erkrankung an Sie stellt, zu bewältigen.

 

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