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News & Aktuelles rund um RLS

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Sauerstoffmangel in den Beinen als Ursache für RLS?


  • Bereits Mitte des vergangenen Jahrhunderts vermutete der schwedische Neurologe Karl-Axel Ekström, ein Pionier der Erforschung des Restless Legs Syndroms (RLS), dass eine gestörte Blutzirkulation – und damit eine schlechte Sauerstoffversorgung –die RLS-typischen Beschwerden in den Beinen hervorrufen könnte. Diese Vermutung geriet allerdings in Vergessenheit, und bis heute wird RLS als reine Nervenkrankheit angesehen. Jetzt weisen jedoch die Ergebnisse mehrerer Studien darauf hin, dass zwischen RLS und Sauerstoffversorgung ein Zusammengang bestehen könnte.

    Der Sauerstoffgehalt des Blutes wurde mit und ohne Medikamente gemessen.

    In einer finnischen Studie der Universität Tampere wurde bei 15 RLS-Patienten die Sauerstoffversorgung an verschiedenen Körperstellen gemessen.  Die Patienten mussten dazu eine Stunde lang in halbsitzender Position ausruhen und Bewegungen der Beine möglichst vermeiden. Dabei wurden sie regelmäßig nach der Stärke ihrer RLS-Symptome gefragt, die sie auf einer Skala von 0 (symptomfrei) bis 10 (sehr stark) angeben sollten. Eine zweite Messung erfolgte zwei Wochen später; in diesen zwei Wochen hatten die RLS-Patienten auf ihre Medikamente verzichtet. Eine dritte und letzte Messung wurde durchgeführt, nachdem die RLS-Patienten ihre Medikamente wieder einnahmen. Zur Kontrolle untersuchten die Ärzte auch 14 gleichaltrige gesunde Personen ohne RLS.

    Bei den RLS-Patienten war der Sauerstoffgehalt im Blut der Füße verringert.

    Am besten war Sauerstoffversorgung bei den gesunden Kontrollpersonen. Bei RLS-Patienten beobachteten die Forscher jedoch einen Sauerstoffmangel in den Beinen bzw. Füßen. Eine verbesserte Sauerstoffversorgung der unteren Körperregionen wiesen RLS-Patienten auf, die eine bestimmte Art von Medikamenten, sogenannte Dopaminergika, einnahmen – trotzdem war die Sauerstoffversorgung bei keinem der RLS-Patienten optimal. Interessant war, dass bei RLS-Patienten mit der schlechtesten Sauerstoffversorgung in Beinen und Füßen auch die RLS-Symptome am schwersten ausgeprägt waren, während Patienten mit besseren Sauerstoffwerten auch weniger Beschwerden hatten.

    Wird der Sauerstoffgehalt des Blutes durch bestimmte Medikamente erhöht?

    Es ist bereits länger bekannt, dass der körpereigene Botenstoff Dopamin den Blutfluss im Fettgewebe und in der Muskulatur verstärkt. Daher ist es denkbar, dass Dopaminergika (Medikamente, die die Wirkung von körpereigenem Dopamin nachahmen) die Gefäße in den Beinen erweitern und somit die Blutzirkulation und damit den Sauerstofftransport verbessern können. Ein Zusammenhang mit dem Restless Legs Syndrom muss nun weiter untersucht werden.

    Sauerstoffmangel in den Beinen: Ursache oder Folge des RLS?

    Möglicherweise führt der Sauerstoffmangel in den Beinen zu einer Reizung der Nervenfasern und somit zu den „typischen“ RLS-Beschwerden. Auch Eisenmangel, wie er häufig bei RLS-Patienten auftritt, könnte ein Auslöser für den Sauerstoffmangel in den Beinen sein: Zu wenig Eisen in der Beinmuskulatur verringert möglicherweise den Sauerstofftransport. Diese neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse könnten nun die Entwicklung von neuen Medikamenten gegen RLS ermöglichen.

    Die Durchblutung der Beine und Füße anregen.

    Die Durchblutung – und damit die Sauerstoffversorgung – in Beinen und Füßen lässt sich bereits durch einfache Hausmittel anregen.
    Foto_Wassertreten288iStock by Getty Images

    Tipps zur Anregung der Durchblutung in den Beinen und Füßen.

    • Beine und Füße mit durchblutungsfördernden Pflegeölen- oder salben einreiben, z. B. Salben mit Franzbranntwein oder Rosmarinöl
    • Massagen mit Bürsten, Igelbällen, Rollen oder Massagegeräten
      Die Durchblutung der Beine kann durch Massagen gesteigert werden. Dazu gibt es verschiedene Hilfsmittel, wie Igelbälle oder auch elektrische Massagegeräte. Man beginnt mit der Massage an der Außenseite eines Fußes und fährt mit dem Massagegerät in kreisenden Bewegungen bis hoch zum Oberschenkel. Anschließend beginnt man an der Innenseite desselben Fußes und bürsten ebenfalls bis hoch zum Oberschenkel. Danach wird das andere Bein massiert.
    • Warm-kalte Wechselbäder (Kneippkur)
      Jeweils eine Fußschüssel wird mit warmem bzw. eiskaltem Wasser gefüllt. Die Füße werden nun zuerst für 3 Minuten ins warme Fußbad gestellt und dann ca. 10 Sekunden in das kalte Wasser gestellt. Anschließend wechselt man alle 15 Sekunden zwischen den beiden Schüsseln. Die Muskulatur der Blutgefäße wird so gestärkt und die Sauerstoffversorgung verbessert. 
    • Wassertreten (Kneippen)
      Beim sogenannten „Kneippen“ läuft man durch kaltes Wasser, um die Durchblutung zu fördern und den Kreislauf anzuregen. Auch das Immunsystem wird gestärkt.  Die vorher gut angewärmten Füße waten in der handbreit mit kaltem Wasser gefüllten Badewanne hin und her. Danach werden die Füße kräftig abfrottiert.
    Wichtiger Hinweis: Bei gestörter Warm-Kalt-Empfindung oder empfindlicher Haut sollte man besonders vorsichtig sein, um Verbrühungen oder Hautverletzungen zu vermeiden.
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