News & Aktuelles rund um RLS

Es ist uns wichtig, Sie regelmäßig mit aktuellen Themen rund um Ihre Erkrankung zu versorgen. Das Krankheitsbild RLS ist unglaublich vielschichtig und betrifft alle Bereiche des Lebens. Wir stellen regelmäßig interessante Themen zum Leben mit RLS für Sie zur Verfügung und fassen Tipps für die unterschiedlichsten Bereiche zusammen.

 

Immer aktuell informiert

Melden Sie sich jetzt zu unserem Newsletter an und stellen Sie sicher, dass Sie keinen Artikel mehr verpassen. Wir schicken Ihnen in regelmäßigen Abständen aktuelle News zum Thema RLS zu. Wenn Sie den Newsletter nicht länger erhalten möchten, können Sie diesen jederzeit wieder abbestellen.

 

Damit aus Schlafstörungen keine Beziehungskrise wird

Wer sich nachts nicht ausreichend erholen kann, ist tagsüber müde und kraftlos. Das kennt jeder, der ein paar Nächte hintereinander zu wenig oder schlecht geschlafen hat. Für Menschen mit Restless-Legs-Syndrom (RLS) ist dies ein Dauerzustand, da die Missempfindungen in ihren Beinen sie oft nicht zur Ruhe kommen lassen. Doch der nächtliche Bewegungsdrang stört nicht nur den Betroffenen selbst, sondern kann auch die Schlafqualität des Partners erheblich beeinträchtigen – vor allem dann, wenn sich das Paar ein Doppelbett teilt, wie es Umfragen zufolge immerhin 80 bis 90 Prozent der Paare praktizieren. Schließlich gilt das gemeinsame Schlafzimmer gemeinhin als wichtiger Faktor für die partnerschaftliche Bindung.

Genetik

Mit einer Häufigkeit von drei bis zehn Prozent zählt das Restless-Legs-Syndrom (RLS) in Europa zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Frauen über 35 haben ein doppelt so hohes Risiko, die Missempfindungen in den Beinen und den starken Bewegungsdrang zu entwickeln als Männer. Weitere Risikofaktoren sind Alter (5 % der 30- bis 50-Jährigen, 44 % der über 65-Jährigen), Anämie mit Eisenmangel, Migräne, schwere Nierenerkrankungen (z. B. dialyse-pflichtige Niereninsuffizienz), Morbus Parkinson und vor allem Multimorbidität, also das gleichzeitige Vorliegen mehrerer Erkrankungen. Aber auch eine Schwangerschaft lässt das RLS-Risiko auf etwa 20 Prozent steigen. Allerdings sinkt dieses nach der Geburt wieder auf das Ausgangniveau ab. Allgemein spricht man in Erkrankungsfällen, die auf die genannten Faktoren zurückzuführen sind, vom sekundären oder symptomatischen RLS: Werden die „Grunderkrankungen“ oder die zugrunde liegenden Mangelerscheinungen behoben, lassen die RLS-Symptome nach.