RLS gut behandeln UCB

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Mein Kind hat RLS – und jetzt?

„Ihr Kind hat RLS.“ – diese Aussage wirft für Eltern viele Fragen auf. Da das Restless-Legs-Syndrom familiär gehäuft auftritt, stand die Vermutung vielleicht schon länger im Raum. Mit der konkreten Diagnose entstehen jedoch ganz neue Herausforderungen und viele Eltern sind unsicher, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Wir haben daher einige Tipps zusammengestellt, wie Eltern ihrem Kind das Leben mit dem Restless-Legs-Syndrom erleichtern können.

Binden Sie Ihr Kind ein

Versuchen Sie, Ihrem Kind seine Krankheit zu erklären, und unterstützen Sie es im Umgang mit den Symptomen. Je nach Alter können Kinder noch nicht verstehen, was die Diagnose bedeutet, und es fällt ihnen oft schwer, die Beschwerden zu beschreiben. Lassen Sie Ihr Kind in eigenen Worten sagen, wie es sich fühlt, und ermuntern Sie es, nach Lösungen zu suchen. Kinder wissen oft instinktiv, was ihnen guttut – unterstützen Sie Ihr Kind dabei.

Informieren Sie das Umfeld

Bei Schulkindern sollten die Lehrer über die Diagnose RLS informiert werden. Je nach Ausprägung der Beschwerden kann es den Kindern schwerfallen, im Unterricht ruhig zu sitzen, oder sie sind müde und unkonzentriert. Erklären Sie den Lehrern, dass dieses Verhalten krankheitsbedingt ist und von Ihrem Kind nicht beeinflusst werden kann. Eventuell lassen sich Sonderregelungen vereinbaren, dass Ihr Kind zum Beispiel kurz aufstehen und leise herumgehen darf, wenn es nicht mehr sitzen kann – natürlich ohne die Klasse zu stören. Ist dies nicht möglich, sollten die Lehrer besonders darauf achten, dass sich Ihr Kind in den Pausen ausreichend bewegt.

Zusätzlich sollten Sie auch mit den Eltern der Freunde Ihres Kindes sprechen und diese über das Restless-Legs-Syndrom informieren. So fällt es diesen leichter, das Verhalten Ihres Kindes einzuordnen und es – zum Beispiel bei einem Übernachtungsbesuch – zu unterstützen.

Führen Sie Abendrituale ein

Die meisten Beschwerden treten abends und nachts auf. Kindern mit Restless-Legs Syndrom fällt das Ein- und Durchschlafen noch schwerer als anderen Kindern. Achten Sie daher besonders auf eine gute Schlafhygiene.

  • Kein Sport, Fernsehen, koffeinhaltige Getränke oder größere Mahlzeiten vor dem Schlafengehen
  • Schaffen Sie ein angenehmes Schlafklima: Der Raum sollte kühl und gut gelüftet sein, möglichst ruhig und dunkel.
  • Das Bett ist nur zum Schlafen da, nicht zum Lesen oder Toben.
  • Regelmäßige Schlafenszeiten erleichtern das Einschlafen.
  • Ein Einschlafritual gibt Sicherheit – singen Sie zum Beispiel ein Schlaflied oder lesen Sie eine Geschichte vor.
  • Schränken Sie eventuell den Mittagsschlaf ein, wenn Ihr Kind abends nur schwer einschlafen kann.
  • Bringen Sie die Kinder erst dann ins Bett, wenn sie wirklich müde sind.
  • Schaffen Sie vor dem Schlafengehen eine angenehme und entspannte Atmosphäre für Ihr Kind.

Falls sich Ihr Kind das Zimmer mit einem Geschwisterkind teilt, sollten Sie überlegen, ob es eine Lösung für getrennte Schlafzimmer gibt. Ansonsten leidet nicht nur das betroffene Kind unter den RLS-bedingten Schlafstörungen, sondern zusätzlich die Geschwisterkinder. 

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