RLS gut behandeln UCB

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Ich habe Zappelbeine – und jetzt?

Dein Arzt hat festgestellt, dass du das Restless-Legs-Syndrom hast. Das ist nicht schön, weil deine Beine oft kribbeln oder wehtun und du nur ganz schwer stillsitzen und liegen kannst. Es gibt aber ein paar Tricks, mit denen du die Zappelbeine in den Griff bekommst. Am besten probierst du alle Tricks einmal aus, dann merkst du am besten, was dir besonders gut hilft.

Unsere Tricks gegen Zappelbeine

  • Ganz viel Bewegung: Du gehst gerne zum Sport und tobst dich richtig aus? Das ist super! Wenn du dich regelmäßig bewegst, kann sich das positiv auf deine Zappelbeine auswirken. Manchen Kindern helfen auch spezielle Gymnastik- und Dehnübungen. Am besten lässt du dir einige Sportübungen von deinem Arzt und deinen Eltern zeigen. Direkt vor dem Schlafengehen solltest Du allerdings auf zu viel Anstrengung verzichten und besser am Nachmittag so richtig herumtoben.
  • Wärme und Kälte: Gegen das Kribbeln, das Jucken und die Schmerzen in den Beinen können Dir Wechselduschen helfen. Dabei duschst du deine Beine und Füße erst mit warmem und dann mit kaltem Wasser ab und wiederholst das ein paarmal. Du kannst deine Füße aber auch abwechselnd in eine Plastikschüssel mit kaltem Wasser und eine Plastikschüssel mit warmem Wasser stellen.
  • Gönn dir eine Massage: Hast du schon mal eine Massage ausprobiert? Das kann richtig schön entspannend sein. Wenn deine Beine oft wehtun oder kribbeln, dann kann es helfen, die Beine mit einem „Igelball“ (ein Gummiball mit vielen Gummistacheln) oder mit einer Noppenbürste zu massieren. Lass dir das am besten von deinen Eltern zeigen und probiere einfach mal aus, ob sich deine Beine danach besser anfühlen.
  • Bloß nicht ärgern lassen! Wenn du dich ärgerst oder dir Sorgen machst, dann merkst du das oft auch an deinen „Zappelbeinen“ – du musst dich noch mehr bewegen als sonst. Versuche am besten, Stress und Streit zu vermeiden.


Mit guten Freunden kann man alles besprechen

Deine Freunde haben ja sicher schon mitbekommen, dass du manchmal Schmerzen in den Beinen hast, nicht stillsitzen kannst oder müde bist, weil du nachts wieder nicht schlafen konntest. Deshalb solltest du ihnen erklären, dass du RLS hast und was das bedeutet. Sie werden dich sicher verstehen und dir helfen, besser mit deiner Krankheit umzugehen.

Was mache ich in der Schule?

Deine Eltern sollten deinen Lehrern erklären, dass du RLS hast. Das ist wichtig, damit sie verstehen, warum du manchmal einfach nicht stillsitzen kannst. Vielleicht erlauben sie dir dann auch, zwischenzeitlich kurz aufzustehen und einmal kurz durch die Klasse zu laufen. Wenn das nicht möglich ist, weil es die anderen Kinder zu sehr stört, solltest du in den Pausen versuchen, dich viel zu bewegen. Es ist aber auch wichtig, dass du die Zappelbeine nicht als Ausrede benutzt: Wenn du einfach keine Lust hast, stillzusitzen, dann darfst du das nicht auf die unruhigen Beine schieben, sondern solltest ehrlich sein.

Wie kann ich besser einschlafen?

Den meisten Kindern mit RLS fällt es abends und nachts besonders schwer, mit ihren „Zappelbeinen“ umzugehen. Viele schlafen sehr unruhig und werden oft wach. Wenn du dein Zimmer mit deinen Geschwistern teilen musst, kann das ganz schön anstrengend werden. Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, dass du dein eigenes Zimmer bekommst. Oder dass man das Zimmer zumindest ein wenig unterteilt, damit du deine Geschwister nachts nicht störst, wenn du nicht schlafen kannst.

Zusätzlich solltest du schon vor dem Schlafengehen langsam zur Ruhe kommen. Am besten schaust du abends keine aufregenden Filme mehr an und und trinkst auch keine „Wachmacher-Getränke“ (Cola, Eistee) mehr. Dein Zimmer sollte gut gelüftet sein, wenn du ins Bett gehst. Überlege dir am besten mit deinen Eltern ein kleines Abendritual, das ihr jeden Abend vor dem Schlafengehen macht. Dann fällt es dir sicher leichter einzuschlafen.

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