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Besser Schlafen mit RLS

Gesunder Schlaf ist wichtig – das gilt nicht nur für RLS-Patienten. Der Schlaf dient nicht nur der körperlichen Erholung, sondern ist auch für die geistige Leistungsfähigkeit und ein abwehrstarkes Immunsystem unabdingbar. Die notwendige Schlafdauer ist bei jedem Menschen individuell verschieden – durchschnittlich benötigen wir etwa acht Stunden Schlaf täglich. Nicht nur die Dauer des Schlafes sondern auch die Schlafqualität ist hierbei entscheidend. Von ihr hängt letztendlich ab, wie erholsam der Schlaf ist. Ständiger Schlafmangel führt zu Erschöpfung und Reizbarkeit, erhöht die Unfallgefahr und das Risiko für viele Krankheiten, wie Depressionen und Angsterkrankungen, Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck.

RLS führt zu Schlafstörungen

Ein Großteil der RLS-Patienten leidet unter Schlafstörungen. Der zwanghafte Bewegungsdrang der Beine – das wichtigste Symptom bei RLS – ist meist am Abend und in der Nacht am stärksten ausgeprägt und verhindert oft die Entspannung und das Ein- oder Durchschlafen. Darüber hinaus leiden viele RLS-Patienten unter immer wiederkehrenden Zuckungen der Arme und Beine („Periodic Limb Movements“ – PLM), die häufig in der Nacht auftreten, von den Patienten jedoch nicht bewusst kontrolliert werden können. Diese Zuckungen können den Schlaf ebenfalls stark beeinträchtigen. Bei vielen Betroffenen kommt es daher zu Einschlaf- und Durchschlafstörungen mit häufigem Erwachen. Dadurch fühlen sich RLS-Patienten tagsüber oft abgeschlagen und müde. Folgen des Schlafmangels sind eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit und ein erheblicher Verlust der Lebensqualität.

Wie können RLS-Betroffene ihre Schlafqualität verbessern?

Neben einer bedarfsgerechten medikamentösen Therapie gibt es verschiedene Methoden, mit denen die Schlafqualität günstig beeinflusst werden kann. So kann eine festes Abendritual für Entspannung sorgen und das Einschlafen fördern. Mithilfe eines Schlaftagebuches können Faktoren erkannt werden, die den persönlichen Schlaf fördern oder stören. Zu den Faktoren, die den Schlaf beeinflussen, zählen: die Schlafumgebung, die Schlafenszeit, Stress, Ernährung, Trinken und Rauchen. Im Folgenden sind einige allgemeingültige Regeln für eine gute Schlafhygiene aufgelistet:

  • jeden Morgen zur gleichen Zeit aufstehen (auch im Urlaub und am Wochenende), unabhängig von der Dauer und Qualität des Schlafes
  • regelmäßige leichte körperliche Aktivität im Freien
  • den Tag ruhig ausklingen lassen (keine anstrengenden körperlichen oder geistigen Aktivitäten unmittelbar vor dem Schlafengehen)
  • auf einen Mittagschlaf verzichten
  • das Zubettgehen mit einem Ritual verbinden (zum Beispiel einem Abendspaziergang, Musikhören oder einer heißen Milch mit Honig)
  • auf eine angenehme Schlafumgebung achten (dunkel, ruhig, kühl und gut gelüftet)
  • Schlafzimmer und Bett nur zum Schlafen nutzen (nicht lesen oder arbeiten)
  • nachts nicht auf die Uhr sehen (Wecker zum Beispiel unter dem Bett verstecken)
  • bei nächtlichem Erwachen lieber aufstehen und bewegen, anstatt sich über das Wachliegen zu ärgern und das Einschlafen erzwingen zu wollen
  • abends helles Licht und „Blaulicht“ von Smartphones und Tablets meiden
  • weder mit vollem Magen noch hungrig ins Bett gehen; ein leichtes Abendessen genießen; nicht nachts essen
  • Alkohol, Koffein und Nikotin am Nachmittag und Abend meiden

RLS-Betroffene, die sehr unter ihren Schlafstörungen leiden, sollten sich in jedem Fall an ihren Arzt wenden und mit diesem besprechen, ob eine Anpassung der Medikation hilfreich sein kann. 

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