RLS gut behandeln UCB

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Alltag mit RLS

Das Restless-Legs-Syndrom tritt zwar relativ häufig auf, aber dennoch wissen nur wenige Menschen, was sich hinter der Krankheit verbirgt. Da es keine äußeren Anzeichen für RLS gibt, haben Außenstehende oftmals Schwierigkeiten zu verstehen, dass die Krankheit eine starke Belastung für die betroffenen Patienten darstellen kann. RLS-Patienten leiden hingegen manchmal darunter, dass sie ihre Beschwerden anderen Menschen nur schwer begreiflich machen können.

Das Gespräch mit Freunden, Familie und Kollegen kann RLS-Patienten dabei helfen, Verständnis für die eigene Situation zu schaffen. So können die Menschen in der Umgebung besser verstehen, warum RLS-Patienten manchmal unkonzentriert und gereizt erscheinen oder warum gemeinsame Unternehmungen wie ein Theaterbesuch für sie beschwerlich sind. Durch einen offenen Umgang mit der Erkrankung fühlen sich die Betroffenen oftmals befreit oder erhalten sogar Unterstützung von unerwarteter Seite. Meist lassen sich so auch Lösungen und Kompromisse finden, sodass RLS-Patienten weiterhin an gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen können.

Auch der ausführliche Austausch mit dem Arzt ist für RLS-Patienten sehr wichtig. Nur wenn der Patient seine Beschwerden, Sorgen und Wünsche genau schildert, kann der Arzt die Situation des Patienten richtig beurteilen und wirksame Hilfe anbieten.

Wirksame Selbsthilfe bei RLS

Die wirksamste Möglichkeit zur Behandlung des Restless-Legs-Syndroms stellt die Therapie mit den dafür vorgesehenen Medikamenten dar. Zusätzlich wenden viele RLS-Patienten jedoch auch alternative Behandlungsmethoden an, um ihre Beschwerden zu lindern. Dabei muss jeder Patient herausfinden, welche Strategien für ihn am besten geeignet sind. So kann sich die „Unruhe“ in den Beinen unter anderem mithilfe folgender Tipps häufig verringern lassen:

  • Wechselduschen
  • kalte oder warme Fußbäder
  • kalte Beinwickel
  • Einreiben der Beine mit kühlenden oder durchblutungsfördernden Salben, Gelen oder Ölen (zum Beispiel Franzbranntwein, Latschenkiefernöl)
  • Beinmassagen oder Abbürsten der Beine mit Noppen- oder Massagebürsten
  • Gymnastik- oder Dehnübungenregelmäßige
  • leichte sportliche Betätigung
  • „aktive“ Entspannungsübungen (Yoga, Pilates)

Ein achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper kann dazu beitragen, die Symptome der RLS-Erkrankung zu verringern und die Lebensqualität zu verbessern. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung gehört in jedem Fall dazu.

Wie bei allen chronischen Erkrankungen kann auch Stress – zum Beispiel durch berufliche oder private Probleme – beim Restless-Legs-Syndrom eine Zunahme der Beschwerden auslösen. Der richtige Umgang mit belastenden Situationen ist daher für RLS-Patienten besonders wichtig. Entspannungstechniken oder der Austausch mit Familie und Freunden können dabei helfen, Stress abzubauen und so eine Linderung der Beschwerden zu erreichen. Ein entspannender Ausgleich ist darüber hinaus die Grundlage für einen erholsamen Schlaf. Hier haben wir Ihnen weitere Tipps für einen gesunden Schlaf zusammengestellt. 

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