RLS gut behandeln UCB

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Restless-Legs-Therapie – welche Möglichkeiten gibt es?

Wird ein RLS diagnostiziert, ist nicht immer eine medikamentöse Therapie erforderlich. Entscheidend dafür, ob und welche Art der Behandlung eingeleitet wird, sind das subjektive Empfinden der Patienten und die Einschränkung ihrer Lebensqualität durch die Symptome. Dabei ist vor allem das Ausmaß des Bewegungsdranges und der Schlafstörungen ausschlaggebend. 

Leichte Beschwerden lassen sich oft durch eine Behandlung ohne Medikamente lindern, zum Beispiel Massagen und Bürsten der Beine, kalte Fußbäder, Kniebeugen oder Fahrradfahren. Auch das Vermeiden von Faktoren, die das Restless-Legs-Syndrom bekanntermaßen verstärken, ist wichtig. So kann etwa der Verzicht auf Kaffee, Alkohol, Wärme, schwere körperliche Arbeit und Stress bei leichteren Formen von RLS schon sehr hilfreich sein. Viele Patienten kommen mithilfe dieser Maßnahmen auch längerfristig ohne Medikamente aus.

Sind die Beschwerden jedoch so ausgeprägt, dass diese Maßnahmen für die Betroffenen nicht mehr ausreichen, so kann in Absprache mit einem Neurologen eine medikamentöse Behandlung in Betracht gezogen werden. Die Symptome können mithilfe von Medikamenten effektiv gelindert werden und somit zu einer erheblichen Verbesserung der Lebensqualität führen.

Was ist die richtige Behandlung?

Die Art der Behandlung von RLS hängt vom Schweregrad der Symptome und dem individuellen Leidensdruck der Betroffenen ab. Für die richtige Behandlung ist es wichtig, im Vorfeld so weit wie möglich die Ursachen der Symptome zu klären.

Im Falle eines sekundären Restless-Legs-Syndroms können die Symptome beispielsweise durch Eisenmangel, eine vorhandene Nierenerkrankung oder die Einnahme bestimmter Medikamente ausgelöst oder verstärkt werden. Hierbei kann bereits die Behandlung dieser auslösenden Faktoren – beispielsweise das Beheben eines Eisenmangels oder das Absetzen des auslösenden Medikamentes – zu einem deutlichen Rückgang der RLS-Beschwerden führen. 

Ist die Diagnose ein primäres Restless-Legs-Syndrom, so ist diese Erkrankung ursächlich nicht heilbar. Es gibt jedoch eine Vielzahl von sehr wirksamen und gut verträglichen Medikamenten, welche die Symptome weitestgehend lindern und damit die Lebensqualität der Betroffenen deutlich steigern können. In der Regel werden zur RLS-Therapie L-Dopa, Dopaminagonisten oder Opioide eingesetzt.  

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