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Willkommen

Das Restless-Legs-Syndrom - abgekürzt RLS - ist eine häufige Erkrankung des Nervensystems, die sich vor allem als Bewegungsunruhe, Missempfindungen und Schmerzen der Beine am Abend und in der Nacht bemerkbar macht. Die Erkrankung wird bereits seit mehreren Jahrhunderten in medizinischen Berichten erwähnt; die heutige Bezeichnung Restless-Legs-Syndrom ("Syndrom der unruhigen Beine") stammt von dem schwedischen Neurologen Karl-Axel-Ekbom. Er beschrieb die Erkrankung in den 1940er Jahren ausführlich. Das RLS wird daher gelegentlich auch als Ekbom-Syndrom oder Wittmaack-Ekbom-Syndrom bezeichnet.

Patienten über RLS

"Mit dem, was ich über RLS weiß, finde ich es wichtig, dass Patienten behandelt werden. Ich glaube jedoch auch, dass Patienten die Verantwortung haben, sich selber über ihre Erkrankung zu informieren, damit sie Fragen stellen können und die für sie optimale Behandlung bekommen. Hoffentlich werden die Ärzte noch empfänglicher für die Bedürfnisse der RLS-Patienten. Wir Patienten sind die Experten darin zu wissen, wie RLS Einfluss auf unser Leben nimmt. Aus diesem Grund sind offene und ehrliche Gespräche zwischen Patienten und Fachärzten so wichtig.

Die optimale Behandlung durch einen Facharzt zu finden ist jedoch nicht der einzig wichtige Aspekt in der Behandlung des RLS. Für mich ist der Umgang mit den Symptomen mindestens genauso wichtig. Im Laufe der Jahre habe ich ein paar Dinge herausgefunden, die mir helfen: Ich habe gelernt, dass es besser ist, am Abend so lange wie möglich zu stehen, anstatt zu sitzen. Ich finde es zudem hilfreich, keine Kohlenhydrate am Abend zu essen. Eingeschränkter Alkohol- und Koffeinkonsum hilft mir auch. Indem ich aktiv bin, z.B. beim Nordic Walking, und meinen Hobbies nachgehe, kann ich mich von meinem RLS ablenken.

Aber denken Sie daran, jeder ist anders. Jeder, der mit RLS lebt, muss seinen eigenen Weg mit den Symptomen finden."

Valeria