RLS gut behandeln UCB

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Restless Legs Syndrom Nebenwirkungen

Zu den häufigsten Nebenwirkungen der Therapie mit L-Dopa oder Dopaminagonisten zählen Übelkeit und Erbrechen sowie Kreislaufprobleme mit Schwindelgefühl. Im Falle des Pflasters können verstärkt Hautreaktionen auftreten. Diese unangenehmen Erscheinungen treten meist in den ersten Wochen der medikamentösen Behandlung auf. Indem die Therapie in niedriger Dosis begonnen und nur in kleinen Schritten allmählich erhöht wird, lassen sich die Nebenwirkungen, wie Übelkeit und Erbrechen, meist minimieren. Zudem gibt es Medikamente gegen Übelkeit, die gleichzeitig gegeben werden können.1

Das Therapieproblem „Augmentation“

Ein spezielles Problem, das bei der Therapie mit L-Dopa, wesentlich seltener auch mit Dopaminagonisten auftreten kann, ist die sogenannte Augmentation. Darunter versteht man eine Zunahme der Beschwerden im Verlauf einer dopaminergen Therapie, obwohl diese zunächst wirksam war. Bei der Augmentation kann es dann zu einer zeitlichen Vorverlegung der Restless-Legs-Symptome im Tagesverlauf kommen, die Symptome verstärken sich oder greifen auf zuvor nicht betroffene Gliedmaßen oder Körperteile über. Häufig sind die Beschwerden dann - paradoxerweise - schlimmer als vor Beginn der Behandlung, was zu einem Teufelskreis führen kann: Die Intensivierung der RLS-Symptome führt zur Steigerung der Medikamentendosis, was die Augmentation weiter fördert.1

Die Gefahr der Augmentation nimmt bei hohen Dosierungen zu.

Wie einige klinische Studien zeigten, scheint die Gefahr der Augmentation bei der Therapie mit L-Dopa höher zu sein als mit Dopaminagonisten.10, 11 Besonders häufig treten Augmentationen bei hohen Dosierungen auf. Zur Vermeidung der Augmentation sollte daher die Dosis von L-Dopa oder von Dopaminagonisten so gering wie möglich gehalten werden.1

  1. Leitlinie zur Diagnose und Therapie des Restless-Legs-Syndroms. Hrsg.: Kommission Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), 5. Auflage, Thieme 2012
  2. Garcia-Borreguero et al. Sleep Med. 2007; 8:455-463
  3. Högl et al. BMC Neurol. 2010; 10:86
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