RLS gut behandeln UCB

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L-Dopa

L-Dopa ist ein Wirkstoff, der im Gehirn zu Dopamin umgewandelt wird, und dann als Botenstoff die Signalübertragung beeinflusst. L-Dopa passiert im Gegensatz zu Dopamin die Blut-Hirn-Schranke und wird im Gehirn rasch zu Dopamin umgebaut. Damit möglichst wenig L-Dopa bereits vor Erreichen des Gehirns abgebaut wird, wird L-Dopa immer in Kombination mit einem Decarboxylasehemmer (Benserazid oder Carbidopa) eingenommen.1

L-Dopa kann bei RLS-Patienten mit leichten Beschwerden oder nur phasenweise vorhandenen Beschwerden sinnvoll sein. Die Einnahme erfolgt dann bedarfsweise. Allerdings sollte die Tagesdosis möglichst niedrig sein und die Gefahr von Nebenwirkungen beachtet werden.1

Bei Patienten mit mittleren bis starken Beschwerden können Dopaminagonisten oder L-Dopa sinnvoll sein. Welches Medikament besser geeignet ist, richtet sich dabei nach individuellen Besonderheiten der Patienten, wie Begleiterkrankungen, Art, Dauer und Stärke der Beschwerden sowie ggf. auftretende Nebenwirkungen.1

  1. Leitlinie zur Diagnose und Therapie des Restless-Legs-Syndroms. Hrsg.: Kommission Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), 5. Auflage, Thieme 2012
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