RLS gut behandeln UCB

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Restless-Legs Therapie

Die Diagnose RLS bedeutet nicht zwangsläufig, dass eine Therapie eingeleitet werden muss. Die Entscheidung, ob und welche Behandlung begonnen wird, wird individuell getroffen und richtet sich vor allem nach den Beschwerden und Bedürfnissen des Patienten. Ausschlaggebend ist, wie stark die Lebensqualität der Betroffenen durch die Symptome eingeschränkt wird.1

Zunächst wird die Einnahme von anderen Medikamenten überprüft.

Es gibt Medikamente, von denen bekannt ist, dass diese RLS-Beschwerden auslösen oder verstärken können. Dazu gehören u.a. einige Antidepressiva, Antiepileptika und Hormonpräparate. Darüber hinaus können aber auch Zusatzstoffe in Lebensmitteln, wie Koffein oder Süßstoff, die RLS-Beschwerden verstärken. Daher ist es wichtig, gemeinsam mit dem Arzt die Einnahme dieser Substanzen zu überprüfen und ggf. zu vermeiden. Niemals sollten jedoch Medikamente auf eigene Faust abgesetzt werden!1

Restless Legs Therapie

Manchmal reicht es aus, die Begleiterkrankung zu behandeln.

Wenn es sich um eine symptomatische Form des RLS handelt, die durch eine andere Krankheit verursacht wird, wie z.B. Eisenmangel oder Nierenerkrankungen, kann die Behandlung der zugrundeliegenden Krankheit bereits zu einem Rückgang der Beschwerden führen.1

Bei leichteren Beschwerden können auch Selbsthilfe-Maßnahmen, wie Stressvermeidung, ausreichende Bewegung, Massagen oder kalte Fußbäder ausreichende Linderung verschaffen. Weitere Tipps zur Selbsthilfe finden Sie auch in dem Kapitel „Nicht-medikamentöse-Maßnahmen“.1

Wenn andere Maßnahmen nicht ausreichen, ist eine medikamentöse Therapie erforderlich.

Bei starken Beschwerden reichen nicht-medikamentöse Maßnahmen meistens nicht aus, um anhaltende Linderung zu verschaffen. Sind die Symptome stark ausgeprägt und die Lebensqualität deutlich eingeschränkt, wird eine gezielte medikamentöse Therapie erforderlich. Laut Studien geht man davon aus, dass rund 2% der Bevölkerung in europäischen Ländern an einem medikamentös behandlungsbedürftigen RLS leiden.1, 3

  1. Leitlinie zur Diagnose und Therapie des Restless-Legs-Syndroms. Hrsg.: Kommission Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), 5. Auflage, Thieme 2012
  2. Allen R et al. Arch Intern Med. 2005;165:1286-1292
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