RLS gut behandeln UCB

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Cosima lebt mit RLS (Restless Legs Syndrom)

Erste RLS-Anzeichen bemerkte Cosima (aus Berlin) mit Mitte 20. Zunächst traten die Beschwerden nur ab und an auf und beeinträchtigten sie nicht sonderlich. Im Laufe der Jahre wurden die RLS-Symptome intensiver und immer häufiger zu einer Belastung im Alltag. Als ihr im Wartezimmer ihrer Ärztin ein Flyer über RLS in die Hände fiel, wusste sie sofort „das habe ich“. Dennoch vergingen weitere Jahre, bis ihr Leidensdruck so hoch war, dass sie einen Arzt aufsuchen musste.

Cosima lebt mit RLS (Restless Legs Syndrom) und berichtet über Ihre Erfahrungen mit der Erkrankung.

Die Nacht zum Tage gemacht

Mittlerweile raubte ihr das unangenehme, beinah schmerzhafte Ziehen in den Beinen fast täglich den Schlaf. Das Bewegen und Anspannen der betroffenen Muskelgruppen brachte zwar kurzfristig Linderung, aber die quälenden Beschwerden weckten sie bereits kurze Zeit nach dem Einschlafen wieder auf. Sie machte die Nacht zum Tag und ging um vier Uhr nachts mit dem Hund spazieren. Am nächsten Tag fühlte sie sich erschöpft und unkonzentriert. Ihrem normalen Arbeitsalltag konnte sie nicht mehr nachgehen. An einen Besuch der Lieblingsoper, die sechs Stunden dauert, war überhaupt nicht mehr zu denken. Nach etwa 30 Minuten wurde sie unruhig und war damit beschäftigt ihre Beine von einer Stelle zur anderen zu bewegen. Freude war so nicht mehr vorhanden. Letztlich traten die Symptome auch tagsüber auf, insbesondere in Ruhesituationen, wenn sie versuchte ihren Schlaf nachzuholen.

Die Behandlung brachte eine schnelle Verbesserung

Daher entschied sie sich zusammen mit ihrer Ärztin für eine medikamentöse Behandlung. Der Unterschied war sofort merkbar: Sie konnte sehr viel länger schlafen, war tagsüber nicht mehr müde und unkonzentriert. Eine Heilung der RLS-Erkrankung ist derzeit zwar nicht möglich, aber durch die Behandlung kann Cosima ihre Beschwerden gut kontrollieren. Auch ihre Lieblingsoper kann sie inzwischen wieder mit Freude besuchen. „Die Erkrankung gehört zu mir, aber ich bin ihr nun nicht mehr hilflos ausgeliefert“.

Wichtig ist für Cosima auch, über die Erkrankung zu sprechen. Viele Betroffene können die Beschwerden nicht einordnen und nehmen RLS gar nicht als Krankheit wahr. Auch Cosima hat lange gebraucht, um die Erkrankung anzunehmen und würde rückblickend früher zum Arzt gehen. „Es gibt viele Möglichkeiten. Man kann was gegen die Erkrankung tun“.

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